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Website Tipps: So klappt es mit der kostenlosen Website in WordPress

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Tipps kostenlose Wordpress Website

Eine Website kostet Geld. Ist das wirklich so? Diese Aussage trifft auf jeden Fall zu, wenn du die Aufgabe an einen Profi auslagerst. Doch muss eine Website wirklich immer Geld kosten? Geht es auch kostenlos? Mit WordPress hast du auf jeden Fall einen großen Spielraum und es gibt definitiv Möglichkeiten, die Kosten für deine Website auf einem Minimum zu halten und sie so gut wie kostenlos zu erstellen. Was du investieren musst und was du wirklich gratis bekommst, erfährst du im Artikel.

Mit diesen Kosten musst du bei deiner Website auf jeden Fall rechnen

Leider muss ich deine Hoffnung auf eine Website um Null Euro gleich zu Beginn begraben. Denn zwei Gebühren musst du auf jeden Fall bezahlen: Die Domaingebühr und die Webspace-Gebühr bei deinem Hosting-Anbieter.

Die Domaingebühr ist die Gebühr, die du für die Verwendung deines Domainnamens bezahlst. Also in meinem Fall für www.kerstinsommer.at. Die zentrale Registrierungsstelle und dein Vertragspartner ist nic.at. Die Hosting-Anbieter wickeln diese Transaktion allerdings direkt mit Nic.at ab, sodass du beim Kauf deines Webspaces und deiner Domain davon nicht viel mitbekommst. Die Rechnung des Hosting-Anbieters enthält auch die Domaingebühr. Du erhältst allerdings ein E-Mail von Nic.at als Bestätigung, dass deine Domain nun auch dir gehört. Diese Gebühr schlägt sich aktuell mit ca. 10 bis 20 Euro im ersten Jahr zu Buche. Bei www.world4you.com * steigt der Preis bei .at z.B. auf 29 Euro.

Die Preise der Hosting-Anbieter sind unterschiedlich hoch und es zahlt sich eine eingehende Recherche auf jeden Fall aus. Ich arbeite seit Jahren mit World4You und habe damit bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Auch All-inkl wird immer wieder von Kolleg*innen empfohlen. Wichtig: Vor der Auswahl des Paketes prüfen, ob es auch die Anforderungen von WordPress erfüllt.

Insgesamt rechnest du am besten mit rund 100 Euro pro Jahr an Kosten für deine Domain und Webspace.

WordPress selbst ist kostenlos

WordPress ist das beliebteste CMS für Websites. Und das Schöne ist, dass es nach wie vor kostenlos erhältlich ist. Hosting-Anbieter stellen dir die Möglichkeit einer One-Click-Installation von WordPress und anderer Software zur Verfügung. Ich empfehle dir aber, WordPress selbst zu installieren.

Das WordPress-Paket ladest du dir am besten bei WordPress direkt runter. Das ist wie gesagt gratis und kostet dich keinen Cent.

Nicht alle WordPress-Themes sind kostenlos

Nach der Installation geht es an das Design deiner Website. Dafür brauchst du zuerst einmal ein passendes WordPress Theme. Das ist quasi die Layoutvorlage für deine Website. Sie bestimmt das Aussehen und die meisten Themes sind sehr gut und einfach an deine Bedürfnisse anpassbar. Und sie sind in der Basis-Version – die für schöne, einfache Websites in den meisten Fällen ausreichen – kostenlos. Willst du allerdings mehr Funktionen, wirst du zur Kasse gebeten. Das kann auch durchaus Sinn machen, wenn du auf gewisse Funktionen angewiesen bist.

Die Themes kannst du dir immer direkt über dein Backend in WordPress runterladen. Das Schöne dabei ist, dass du dir alle Themes, die dir gefallen, in Ruhe ansehen und ausprobieren kannst. Du kannst auch alles umwerfen und jederzeit ein anderes Theme aktivieren. Doch Vorsicht: Deine Website sieht dann auch wieder ganz anders aus, weil vielleicht Funktionen des vorigen Themes fehlen. Also besser, vorab genau gucken und sich dann für ein Theme entscheiden.

Bei der Auswahl des Themes – und besonders vor dem Kauf – heißt es, gut hinsehen, recherchieren und auf den konkreten Umfang und die Kundenbewertungen zu achten. Auch sehr wichtig: Wann wurde das Theme zuletzt upgedatet? Wie seriös ist der Anbieter?

Wenn du dich für eine Premium-Version eines Themes entscheidest, kommt dir das auf ca 60 bis 120 Euro. Das variiert stark.

PlugIns sind gratis – zumindest in der Free-Version

Wie bei den Themes gibt es auch bei den PlugIns immer die Möglichkeit, auf eine kostenpflichtige Premiumversion upzugraden. Doch zahlt sich das immer aus?

Tja, da hilft auch wieder nur eine Recherche. Die Kundenbewertungen geben dir einen guten Anhaltspunkt. Die wichtigsten PlugIns, die du zu Anfang brauchst, bekommst du auch kostenlos.

Ich liebe z. B. den Page Builder Elementor, mit dem ich die einzelnen Unterseiten der Websites in der Regel baue. Auch das ist ein PlugIn und es überzeugt bereits mit seiner Free-Version. Ebenso wie Yoast SEO, das absolut auch in der Free-Version ausreicht, wenn du deine SEO-Hausaufgaben gemacht hast. 🙂

Wie mit vielen Themes verhält es sich also auch mit den PlugIns: Eine schöne Website kommt auch mit den kostenlosen Versionen aus. Willst du bei einzelnen PlugIns die Premium-Funktionen nutzen, musst du auch wieder dafür bezahlen. Die Preise variieren auch hier zwischen den Anbietern.

Wie erstellst du nun eine kostenlose WordPress Website?

Du hast gesehen, WordPress bietet dir jede Menge kostenlose Funktionen und es ist auf jeden Fall möglich, deine Website ohne Zusatzkosten zu designen. Es braucht etwas Zeit, bis man sich durch den Dschungel an Themes und PlugIns gekämpft hat, aber es lohnt sich.

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Theme-Empfehlungen:

Zwei Themes, die mit sehr umfangreichen Funktionen in der Free-Version daherkommen sind Sydney und Talon. Die beiden sind auch gut mit Elementor in der Basisversion nutzbar. Doch aufgrund der Code-Dichte ist es besser, auf „schlanke“ Themes nebst Elementor zu setzen, wie beispielsweise Neve, Hello oder Astra. Hier reicht auch die Basic-Version der Themes. Die drei lassen sich mit etwas Übung wohl am besten an deine Bedürfnisse und die deiner Zielgruppe anpassen.

Ein paar PlugIn-Empfehlungen:

  • Antispam Bee
  • Updraft Plus für Backups
  • Yoast SEO
  • Cookie Notice
  • Broken Link Checker
  • Easy Table of Content (wenn du einen Blog hast)
  • Shariff Wrapper (Teilen-Buttons für Social Media)

Diese PlugIns kosten ebenfalls nichts.

So ausgestattet, erstellt du deine erste Website in WordPress komplett kostenlos und zahlst nur die jährliche Hosting- und Domaingebühr an deinen Anbieter. Das heißt, ab ca 100 – 150 Euro im Jahr bist du dabei. Ein sehr, sehr bescheidener Preis dafür, wenn du dir bewusst machst, was dir eine eigene Website bringt. 

Wie siehst du das? Hast du in Premium-Themes oder PlugIns investiert? Oder hast du deine Website sogar vom Profi machen lassen?

Schreib mir doch in die Kommentare. Ich bin neugierig auf deine Antwort.

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