3 Dinge auf die du achten solltest, bevor du deine Website erstellst

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Was machen vor Website erstellen

Dein Entschluss ist gefasst! Du willst endlich deine eigene Website verwirklichen. Endlich online sichtbar werden. Ich freue mich so für dich, dass du diesen Schritt gehen willst. Bevor du aber eifrig drauflos startest: Ein paar Tipps möchte ich dir noch mit auf den Weg geben, auf die du vor dem Erstellen deiner Website achten solltest. Mach nicht den Fehler und starte blind. Ein bisschen Strategie dahinter, empfehle ich dir auf jeden Fall. Bereit? Hier meine Tipps bzw. Fragen, die du dir stellen solltest, in aller Kürze, damit du schnell in die Umsetzung gehen kannst. 🙂

Willst du deine Website mit einem CMS oder Baukastensystem erstellen?

Diese Frage stellt sich bereits sehr früh, wenn du dich an das Projekt Website herangewagt hast. Wovon spreche ich hier eigentlich? Es gibt zwei gängige Systeme, mit denen du deine Website relativ einfach selbst erstellen kannst, ohne Hilfe eines Web-Developers.

Website erstellen mit CMS-System, wie zum Beispiel WordPress, Typo3, Joomla, uvm.

Diese Content Managementsysteme ermöglichen es dir, eine eigene Website mit vorgefertigten Layoutvorlagen (bei WordPress heißen diese Themes) zu erstellen. Darüber hinaus haben sie ihren Sinn darin, mehreren Menschen Zugriff auf deine Website zu ermöglichen, um verschiedene Tätigkeiten auszuüben. Du kannst neben dem Administrator auch Rollen für Redakteur, Autor, Mitarbeiter, Abonnent festlegen, die unterschiedliche Berechtigungen aufweisen. Sehr praktisch, wenn mehrere Personen an einem Blog schreiben. Ein CMS ist also ursprünglich ein System zu gemeinschaftlichen Erstellung digitaler Inhalte.

Inzwischen hat sich insbesondere WordPress als DAS CMS schlechthin etabliert. Es ist kostenlos, in wenigen Minuten startbereit und jeder kann sich recht einfach selbst eine Website damit erstellen.

Mit einem Baukastensystem zu deiner Website

Ein Baukastensystem, wie z. B. Jimdo, Wix, usw. zeichnet sich durch einfache Drag-and-Drop-Funktion aus, mit der es kinderleicht ist, ruckzuck eine eigene Website zu bauen. Diese Websites brauchen sich optisch auch gar nicht verstecken. Doch die Grenzen des Systems zeigen sich schneller und es kann im Endeffekt auch nicht mit den umfangreichen Funktionen von WordPress mithalten, wenn du langfristig eine Website aufbauen möchtest, die sich mit dir mit entwickelt.

Bei Anbietern von Baukastensystemen werden die Websites auch direkt dort gehostet. Mit einem CMS kannst du dir deinen Host selbst aussuchen und die Website selber hosten. Die umfangreichen Details zu den Unterschieden zwischen CMS und Baukastensystem findest du in einem eigenen Blogartikel zu diesem Thema.

Bevor du also mit deiner Website startest, mach dir Gedanken darüber, mit welchem System du sie umsetzen willst.

Bei welchem Host willst du deinen Webspace einrichten?

Ganz wichtig ist einmal ganz generell, dass du – bevor du dich für ein Paket entscheidest – die Anforderungen deines CMS kennst und prüfst, ob sie auch vom Host entsprochen werden. Das einmal vorweg.

Auswahlkriterien für deinen Host sollten sein:

  • Preis: Die meisten Hosts bieten bereits Monatspreise an. Achte hier auf versteckte Kosten. Zu günstig ist auch nicht immer gut. Kundenbewertungen geben dir guten Aufschluss.
  • Paketumfang: In der Regel sind Support, Domains und Datenbank enthalten; PHP sollte ebenfalls enthalten sein. Die meisten Hosts bieten inzwischen auch Software zur Installation an. So kannst du z.B. WordPress mittlerweile mit einem Klick installieren, wenn du deine Website nicht vom Profi installieren lässt.
  • Backups: Du solltest zwar unbedingt die Backups selber manuell machen, aber Redundanz ist immer gut. Deshalb sollte auch dein Host regelmäßige Backups machen.

Weitere Informationen zum richtigen Host für dich und deine Website findest du auch in meinem letzten Blogartikel dazu.

Greenhosting möchte ich hier auch nicht unerwähnt lassen. Es nimmt zum Glück immer mehr an Bedeutung zu und es wäre schön, wenn du auch dieses Merkmal in deine Entscheidung mit einfließen lässt.

Welcher Domainname passt zu dir?

Wenn du deinen Host gefunden hast, prüfst du auf dessen Website, ob dein Domainname noch verfügbar ist.

Den passenden Domainnamen zu finden ist keine einfache Angelegenheit. Sie lässt sich im Nachhinein auch nicht mehr ändern. Wenn du einen anderen Namen willst, brauchst du eine eigene Domain und Webspace dafür. Das bringt auch etwas Arbeitsaufwand mit sich. Also überlege dir deinen Namen gut. 🙂

Ein paar Tipps, die du berücksichtigen willst:

  • Die Domain sollte nicht verwechselt werden können.
  • Der Domainname sollte möglichst einfach zu tippen sein und daher
  • So kurz wie möglich.
  • Ein Keyword im Domainnamen schadet nach wie vor nicht.
  • Du kannst damit auch Erwartungen wecken (die dann aber auch erfüllen musst).

Nimm den Domainnamen nicht auf die leichte Schulter, lass dich aber nicht wahnsinnig machen. Im Zweifel ist dein Bauchgefühl eine gute Entscheidungshilfe. 🙂

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Die nächsten Schritte: Darauf solltest du noch achten, bevor du deine Website erstellst

Wenn du diese drei Fragen für dich geklärt hast, kannst du mit deiner Website loslegen. Ein paar Anregungen gebe ich dir auch hier mit:

  • Wer sind deine Kunden? Mache Zielgruppenanalyse und überlege: Was wollen deine Kunden?  Welche Infos brauchen sie, um deine Produkte und Dienstleistungen zu kaufen?
  • Branding: Entscheide dich für passende und hübsche Schriften, Farben und (professionelle) Fotos.
  • Wenn du mit einem CMS arbeitest, suche dir ein passendes Theme mit den notwendigen Funktionen.
  • Achte auf eine gute Usability und designe eine solide, hübsche Website, auf der sich deine Besucher*innen fast blind zurechtfinden. 🙂

So, das war’s. Das wichtigste in aller Kürze. Für detaillierte Infos zu den Themen habe ich dir Links im Text bzw. unten hinterlassen. Dort kannst du weitere Tipps nachlesen.

Ich freue mich so für dich, dass du das Projekt Website angehst! 🙂 Hab viel Freude dabei und zeig mir gerne dein fertiges Ergebnis.

Wenn du Rat brauchst, was dein Design und Usability betrifft, ist mein Website-Check vielleicht etwas für dich. Ich freue mich, wenn ich dir weiterhelfen und neue Impulse geben kann.

Hast du selbst noch Tipps? Oder Fragen? Dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schreibe mir direkt über mein Kontaktformular.

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