So erstellst du deine erste eigene Website – ganz leicht und ohne Stress

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Website ohne Stress erstellen

Die eigene Website ist so, so wichtig für dich als Selbstständige. Sie gehört ganz dir, im Gegensatz zu deinen Social Media Kanälen. Doch warum schrecken so viele noch davor zurück, eine eigene Website zu erstellen? Nun, ich hab es für mich auf zwei Faktoren heruntergebrochen: 1. Keine Zeit und 2. Angst vor der Technik. Dabei ist es gar nicht so schwer, deine Website ohne Stress zu erstellen. Wie es leichter geht und du dich gelassen deiner Angst vor der Technik stellst, erkläre ich dir anhand der folgenden 5 Tipps für deine erste eigene Website.

1 Verabschiede dich davon, alles perfekt machen zu wollen

Gehörst du auch zu denen, die stundenlang an einem Icon herumbasteln oder eine Headline mindestens 17 Mal umformulieren? Das Foto gehört noch ca drei Millimeter nach rechts, das rosa ist noch nicht zu hundert Prozent „ich“ und der Call to Action soll doch animiert sein. Erkennst du dich wieder? 😉 Dann leidest du wahrscheinlich unter Perfektionismus. Ja, ich meine tatsächlich „leiden“. Denn perfekt sein zu wollen, hält dich schlichtweg auf. Du verschwendest kostbare Zeit mit dem Herumfitzeln an einer Grafik, anstatt tatsächlich ins Tun zu kommen. Es gibt nämlich einen Unterschied zwischen „beschäftigt“ und „produktiv“.

Wenn du dich immer von Kleinigkeiten aufhalten lässt, weil sie nicht perfekt sind, geht deine Website nie live. Und wer soll dann von dir und deinem tollen Angebot erfahren? Außerdem möchte ich nicht wissen, wie sehr Perfektionismus am Nervenkostüm zerrt.

Also, wir halten gleich zu Beginn fest: Better done than perfect.

Es ist egal, dass deine Website noch nicht fertig ist. Ganz ehrlich? Das ist sie nie. Weil sie im besten Fall mit dir und deinem Business mit wächst. Zu Beginn startest du vielleicht nur mit einem One Pager und erst nach und nach fügst du weitere Unterseiten und später auch einen Blog hinzu. Hör auf dein Innerstes und geh in deinem Tempo.

2 Setze dich in Ruhe mit deiner Zielgruppe und einem Warum auseinander

Bevor du mit der tatsächlichen Arbeit an deiner Website beginnst, steht erst mal recherchieren auf dem Programm. Eine wichtige Recherchearbeit – ich möchte sagen, die wichtigste – ist es, deine Zielgruppe kennenzulernen. Wen möchtest du denn ansprechen? Mit wem möchtest du am liebsten arbeiten?

Dazu legst du für dich erst mal fest, wer deine Traumkund*in ist und was sie ausmacht. Schreib dir deine Gedanken zu ihr/ihm auf ein Blatt Papier. Schreib alles auf, was dir so einfällt.

Du benötigst auch eine grundlegende Vorstellung davon, was die Probleme deiner Traumkund*innen sind und wie du ihnen mit deinem Angebot bei der Lösung helfen kannst. Auf deiner Website beschreibst du anschaulich, wie du ihnen hilfst und wie du ihnen das Leben erleichterst.

Es dauert seine Zeit, bis du dir ein gutes Bild von deine*r Traumkund*in gemacht hast. Doch es zahlt sich aus, denn: Ohne deine Zielgruppe richtig zu kennen, hast du keine Chance, genau sie auf deine Website zu locken. Du wirst im Gegenteil nur „falsche“ Kund*innen anziehen. Das ist der falsche Weg und damit wirst du auf Dauer nicht glücklich. Auch wenn es vielleicht nach leicht verdientem Geld aussieht.

Das führt uns gleich zur nächsten wichtigen Frage: Was ist dein Warum? Warum hast du dein Business gegründet und was treibt dich an? Die Frage nach dem Warum geht Hand in Hand mit deiner Zielgruppe. Weil sich das eine aus dem anderen ergibt. Ich lege dir wirklich ans Herz, hier in dich zu gehen und dich diesen beiden Fragen intensiv zu widmen und deine Erkenntnisse in deinem Journal festzuhalten.

Die Ergebnisse helfen dir dabei, dich zu positionieren und deine Website und Inhalte für deine Zielgruppe und im Einklang mit dir und deinem Warum zu erschaffen.

3 Entscheide dich für das System, das am besten zu dir passt

Eine weitere wichtige Vorüberlegung ist, mit welchem System du deine Website umsetzen möchtest. Welches System ist für dich am besten geeignet: ein Baukastensystem wie Wix oder Squarespace oder ein Content Management System wie WordPress.

Es hilft, sich bei Kolleg*innen zu erkundigen, um dir ein Bild zu machen. Doch lass dir nicht von anderen einreden, was das Beste für dich ist. In meinem Artikel zu Baukastensystemen und CMS habe ich die Vor-und Nachteile beschrieben. Vielleicht hilft dir das weiter.

Wenn du dich für ein System entschieden hast, guck dir kostenlose Tutorials z. B. auf Youtube dazu an oder nimm ein Coaching bei einer Webdesignerin in Anspruch.

Eine gute Recherche und erste Lernvideos und Bücher nehmen dir die Angst vor der Technik und du bist ganz bald fit genug, mit deiner eigenen Website zu beginnen.

4 Plane fixe Zeitfenster für die Erstellung deiner Website ein

Damit du regelmäßig Fortschritte und Erfolge verzeichnen kannst, empfehle ich dir, die Arbeit an deiner Website fix einzuplanen und nicht „daran arbeiten, wenn Zeit bleibt.“ So wird das nichts. Abgesehen davon, dass dann an einem bestimmten Punkt Stress aufkommen wird, weil deine Website noch immer nicht fertig ist. Stress wollen wir nicht. Dafür stetigen Fortschritt.

Ich bin ein Fan von Planung: Quartalsplanung, Monatsplanung, Wochenplanung, Tages-To-Dos. You name it. 😉 Frage dich, wann deine Website online sein soll und plane von dem Tag rückwärts. Daraus ergeben sich dann Zeitfenster, in denen du fix an deiner Website arbeiten solltest, damit sie am gewünschten Tag auch fertig ist.

Eine vorausschauende Planung hat den Vorteil, dass du dir nicht zu viel auf einmal vornimmst, sondern dir realistische Ziele steckst. Um am Projekt dranzubleiben, plane also fixe Zeiten dafür ein. Achte darauf, deinen persönlichen Zyklus dabei zu berücksichtigen. Bist du aktiver am Morgen? Dann arbeite am Vormittag an deiner Website? Oder schießt die Energie doch erst so richtig am Nachmittag ein? Dann plane für Nachmittage um an deiner Website zu arbeiten.

Vergiss nicht, zu Beginn Zeiten für Recherche und Vorüberlegungen einplanen.

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5 Fokussiere dich auf ein Arbeitspaket nach dem anderen, wenn du deine Website erstellst

Wenn du an mehreren Baustellen arbeitest, geht nirgendwo wirklich viel weiter. Auf deine Website umgelegt heißt das: arbeite nicht gleichzeitig am Design und den Inhalten. Oder fang nicht an, selbst das Design zu zeichnen, bevor du dich noch für ein System entschieden hast. Mach lieber einen Schritt nach dem anderen. Wenn du deine Aufgaben in Arbeitspakete aufteilst, behältst du den Überblick über das Projekt Website und du überlastest dich nicht. Die Wahrscheinlichkeit, etwas zu vergessen, verringert sich ebenfalls drastisch.

Die Aufgaben einzuteilen, kann ich dir leider nicht abnehmen, weil es auch ein sehr individuelles Vorgehen bedeutet, aber hier ein paar mögliche Arbeitspakete als Wegweiser:

  1. Warum erarbeiten
  2. Zielgruppe kennenlernen
  3. Domainnamen aussuchen
  4. Passenden Host suchen
  5. Anforderungen an deine Website festlegen
  6. mit dem System auseinandersetzen
  7. In WordPress: geeignetes Theme recherchieren
  8. Inhalte der Website erstellen
  9. Website Design umsetzen
  10. Regelmäßiges Backup machen

Ich finde es zum Beispiel sehr angenehm, wenn die Inhalte bereits alle da sind, wenn man mit der Website beginnt. Bei meinen Website-Projekten sind die Inhalte Voraussetzung dafür, mit der Arbeit an der Website überhaupt zu starten.

Auch wenn du deine Website selber machst, sparst du so wertvolle Zeit und durch die systematische Herangehensweise vergisst du auch nichts. Du kannst dich auf deine jeweilige Aufgabe konzentrieren. Das hat nur Vorteile. Where focus goes, energy flows. 🙂

Fazit

Wenn mangelnde Zeit und Angst vor der Technik dich bisher abgehalten haben, deine Website zu erstellen, habe ich dir mit dem Artikel hoffentlich den Wind aus den Segeln genommen und du nutzt meine Tipps dafür, in absehbarer Zeit dein Website-Projekt anzugehen und rasch umzusetzen. Planung ist das A und O. 🙂

Wenn du deine Website in WordPress erstellst, dann hol dir gerne mein kostenloses Workbook für deine erste Website. In 10 Schritten zu deiner Website in WordPress. Ideal für Selbermacher*innen. 🙂

Wenn du es ausprobierst und feststellst, dass es so gar nicht dein Ding ist, wende dich an eine*n Webdesigner*in deiner Wahl. Ich helfe dir gerne dabei – kostenloses Erstgespräch.

Jetzt bin ich aber neugierig: Wie geht es dir mit deiner Website? Hast du schon eine, oder bastelst du gerade fleißig daran? Schreib mir deine Antwort in die Kommentare. Ich freu mich drauf!

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