Du stehst an einem Punkt, an dem du spürst: Da geht noch mehr. Du hast die Ausbildung in der Tasche, das Wissen im Kopf und das Herz am rechten Fleck. Aber wenn es darum geht, auf Social Media wirklich „rauszugehen“, fühlt es sich plötzlich einfach nur zach an.
Warum haben wir so eine Heidenangst davor, uns festzulegen? Und warum ist genau diese Angst das Anzeichen dafür, dass du auf dem richtigen Weg bist?
Wenn du lieber zuhörst als liest, hör dir am besten die Podcastfolge zum Thema an:
Inhaltsvereichnis
Das Schaufenster-Prinzip: Warum „spitz positionieren“ nicht „sich etwas wegnehmen“ bedeutet
Der häufigste Satz, den ich im Mentoring höre: „Aber Kerstin, wenn ich mich auf Thema X spezialisiere, dann kommen die Frauen für Thema Y ja nicht mehr zu mir!“
Falsch gedacht.
Stell dir dein Business wie ein feines Geschäft in der Innenstadt vor. Wenn du alles – vom Kochtopf bis zum Abendkleid – lieblos in die Auslage stopfst, geht jeder vorbei. Wenn du aber ein traumhaftes Kleid perfekt beleuchtest, bleiben die Leute stehen. Und weißt du was? Wenn sie erst mal im Laden sind, kaufen sie vielleicht auch den Kochtopf. Oder zumindest Schuhe zum Kleid. 😉
Positionierung ist dein Schaufenster. Du entscheidest dich für eine klare Botschaft nach außen, damit du überhaupt wahrgenommen wirst. Und das dafür auch genau von jenen Menschen, die nach deinem Angebot suchen.
Sichtbarkeit als Filter: Adieu, Horrorkund*innen!
Ja, Sichtbarkeit macht angreifbar. Wenn du deine Meinung sagst, finden das manche vielleicht nicht „leiwand“. Aber genau das ist der Punkt!
Deine spitze Positionierung wirkt wie ein Sieb. Sie sortiert die Menschen aus, die:
- Nur über den Preis verhandeln wollen.
- Deine Expertise nicht wertschätzen.
- Einfach nicht auf deiner Wellenlänge sind.
Wir wollen Wunschkund*innen statt Horrorkund*innen. Und die kriegst du nur, wenn du dich traust, echt zu sein.
Fehlende Positionierung ist oft der Grund, warum auf deine Beiträge keine Resonanz kommt
Gerade auf Social Media neigen besonders viele dazu, möglichst umfassendes Wissen zu zeigen. Sie posten Methoden und werfen mit Fachbegriffen um sich, um der Welt zu zeigen, dass sie sich in ihrem Thema auskennen. Das sie Expert*innen sind.
Doch so erreichst deine Zielgruppe nicht!
Die sind von zu viel Fachwörtern und Methoden irritiert und scrollen schnell weiter. Was es braucht sind Beiträge, die auch tatsächlich auf die Herausforderungen der Zielgruppe eingehen. Auf ihre Struggles im Alltag. Und genau da liegt oft die Schwierigkeit und spätestens da zeigt sich, ob man seine Zielgruppe nur oberflächlich „on paper“ definiert hat oder ob man sie wirklich, wirklich kennt.
Wenn du dich klar positionierst und deine Zielgruppe erforschst, dann erstellst du auch Beiträge, die das Vertrauen deiner Wunschkund*innen gewinnen und sie am Ende auch zu Kund*innen machen können.
Also: Klare Positionierung + Übersetzung deiner Inhalte in Zielgruppensprache.
Ein klares Profil und klare Botschaft sind die Basis für deinen Erfolg auf Instagram & Co
Klarheit ist das Um und Auf. Wenn du selbst nicht weißt, wofür du stehst und für wen dein Angebot eigentlich ist, kannst du auch nicht erwarten, dass es andere Menschen checken.
Das geht gar nicht. Du brauchst zuerst Klarheit zu deiner Positionierung dem Nutzen deines Angebotes, bevor du anfängst zu posten oder Texte für deine Website zu schreiben.
Der beste Indikator dafür, ob du schon Klarheit hast: Versuch doch mal, eine klare Profilbeschreibung auf Instagram zu erstellen. Und dann zeig sie jemanden, der nicht weiß, was du genau anbietest. Wenn er/sie aufgrund deiner Instagram-Bio nicht versteht, was du machst, dann solltest du noch einmal in dich gehen und die Basisarbeit machen.
Wenn du Hilfe vom Profi dabei willst, ist die Profilanalyse etwas für dich. Ich analysiere dein Profil und deine letzten Beiträge und in einem 60-minütigen 1:1 gehen wir die Ergebnisse dann gemeinsam durch. Jetzt neu auch mit einem Follow-up-Termin.
