7 Tipps wie du mit deiner Homepage überzeugst

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Tipps für eine erfolgreiche Homepage
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So gestaltest du eine Startseite, die überzeugt.

Wie begrüßt du deine Besucher auf deiner Homepage? Mit „Herzlich Willkommen“ oder „Schön, dass du da bist?“ Das ist ja sehr freundlich von dir, aber damit gewinnst du keine neuen Kunden. Sorry, not sorry. Wie eine überzeugende Homepage deiner Website aussehen sollte, das erfährst du in diesem Artikel. Dann lass uns mal schauen, wie meine Tipps für dich lauten. 🙂

Definition Homepage

Zuerst aber noch etwas zur Definition. Was ist eigentlich eine Homepage? Viel zu oft verwenden Menschen diese Bezeichnung, obwohl sie eigentlich eine Website meinen. Verwirrend? Ich mach es ganz kurz:

Website =         der gesamte Webauftritt inklusive aller Unterseiten.

Homepage =     die Startseite deiner Website, auf der du unter anderem deine Zielgruppe einlädst, deine Unterseiten zu besuchen.

Webseite =       eine Seite der Website. zB Startseite, Kontakt, Über mich, Angebot, etc.

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der Startseite, also der Homepage, deiner Website. Sie ist meist das Erste, was deine Besucher sehen (außer, sie kommen zB über einen direkten Link auf deinen Blog oder dein Angebot). Deine Homepage sollte also überzeugend sein und neugierig auf mehr machen.

Homepage – Die Startseite als Wegweiser für deine Besucher

Die Homepage ist meist die erste – und einzige (!) – Chance, deine Besucher auf deiner Website zu halten. Ihr kommt also eine äußerst wichtige Funktion zu, die leider nach wie vor noch von vielen Website-Besitzern vernachlässigt oder übersehen wird.

Ich vergleiche die Website gerne als dein Schaufenster im Netz. Aber genaugenommen müsste ich diese Aussage auf die Homepage eingrenzen. Denn im Regelfall agiert sie als das Schaufenster zu deinem Business. Stell dir vor, du bummelst durch die Stadt und ein bestimmtes Schaufenster sticht dir ins Auge. Gefällt dir was du siehst? Ist es schön gestaltet? Machen die Angebote neugierig? Dann gehst du in den Shop und siehst dir alles genauer an.

Genau so funktioniert es im Idealfall, wenn jemand nach dem Klick auf deinen Website-Link auf der Startseite abgeholt wird.

Halte dir immer deine Zielgruppe vor Augen

Damit landen wir gleich beim ersten Tipp. Du musst die richtigen Menschen auf deine Website holen. Jene Menschen, für die du dein Angebot geschnürt hast. Diese Besucher sind es, die du „in den Shop“ holen willst. Deine künftigen Traumkund*innen.

Überlege dir also, was deine Zielperson beschäftigt. Womit hat sie ihre Probleme, was sind ihre Pain Points? An die Sache gehst du am besten so heran:

  • Notiere deine Gedanken und alles, was dir dazu einfällt. Was glaubst du, was deine Zielgruppe braucht?
  • Höre dich in Facebook-Gruppen um. Nutze dafür auch die Suchfunktion in den Gruppen, um nach deinen Themen zu suchen. Du erhältst dann Beiträge zu den jeweiligen Themen inklusive der Fragen der Mitglieder. Diese geben dir tolle Anhaltspunkte zu ihren Problemen und Anforderungen. Wichtig: Behalte immer vor Augen, wen du ansprechen möchtest. Die Antworten in Foren und Communities von Menschen, die deiner Zielgruppe gar nicht entsprechen, lass bitte außer Acht.
  • Frage deine bisherigen Traum-Kund*innen nach ihrem Antrieb, deine Services zu buchen. Auch eure E-Mail-Korrespondenz gibt dir Aufschluss darüber.
  • Nutze Social Media für eine Umfrage. Auf Instagram bietet sich die Umfrage-Funktion hervorragend dazu an, deine Community nach ihren Pain Points zu deinem Thema zu fragen. Infos aus erster Hand sozusagen.

Neben diesen Aktionen empfehle ich dir, eine bzw. mehrere Personas für deine Zielgruppe anzulegen. Das sind fiktive Personen, die deinen Wunschkund*innen entsprechen. Du suchst dir ein passendes Foto und sammelst neben den obligaten demografischen Daten (Alter, Geschlecht, Wohnort) auch ihre Hobbies, Business, Interessen, Probleme/Hürden, Umfeld, Familienstand usw. Danach fasst du alles in einem schönen Lebenslauf zusammen, sodass du dir ein schönes Bild von deiner Zielperson machen kannst. Diese Persona sprichst du ab sofort mit deiner Website an.

Für den User designen – mit Hilfe der Gestaltgesetze der Wahrnehmung

Eine Website unterliegt einigen Designregeln bzw. Empfehlungen. Das wichtigste ist dabei die User Experience, also wie gut die Erfahrung deiner Website-Besucher beim Navigieren und konsumieren deiner Website-Inhalte ist.

Für das Gestalten ist beispielsweise ein guter Anhaltspunkt, in welcher Reihenfolge Menschen in der Regel eine Website bzw. die Homepage betrachten. Das stellt man heutzutage z.B. mit Eye-Tracking fest. In jenen Nationen, wo Texte von links nach rechts gelesen werden, folgen die Augen demselben Muster. Der erste Blick deiner Besucher fällt also meist auf die obere linke Ecke und wandert dann nach rechts usw.

Das Auge wird aber auch von einem Blickfang angezogen. Ein auffallendes Header-Bild und dynamische Elemente halten den Blick des Betrachters fest.

Beim Design der Website solltest du auch die wichtigen Gestaltgesetze der Wahrnehmung im Hinterkopf behalten. Dazu zählen unter anderem:

  • Gesetz der Nähe: Zusammenliegende Elemente werden als zusammengehörig wahrgenommen.
  • Gesetz der Gleichartigkeit: Ähnlich aussehende Elemente werden als zusammengehörig empfunden.
  • Gesetz der Geschlossenheit: Wir bevorzugen geschlossene Strukturen vor offenen. zB. Content-Boxen oder farblich abgehobene Sections auf deiner Startseite

In einem älteren Arikel bin ich konkret auf die Gestaltgesetze eingegangen. Sie helfen dir dabei, deine Website so zu gestalten, dass die Inhalte nicht nur etwas für’s Auge, sondern auch übersichtlich und strategisch platziert sind.

Nutze den Platz above the fold – kein „Herzlich Willkommen“

In der Einleitung habe ich es schon angeschnitten: Verschwende den wertvollen Platz auf der Homepage nicht für ein „Herzlich Willkommen“. Klar, du willst deine Besucher freundlich empfangen, aber das ist nicht der Sinn der Startseite. Die Startseite soll auf einen Blick klarmachen, worum es geht. Und wenn ich sage auf den ersten Blick, dann meine ich: Nutze den Platz, den man als allerallererstes sieht, wenn man auf deine Website kommt. Den Bereich nennt man above the fold. Man muss nicht weiter scrollen, sondern erfährt sofort, was es hier zu sehen gibt. Wenn du Dienstleistungen und Produkte verkaufst, dann sollte das erkennbar sein.

Hier kommen wieder die Pain Points deiner Zielgruppe ins Spiel. Du weißt jetzt, was deine Traumkund*innen bewegt, also sprich sie an. Mitten ins Herz – oder in den Schmerzpunkt. Beispielsweise so etwas wie: „Endlich raus aus dem Hamsterrad. So lässt auch du deine Träume wahr werden.“ Wenn es um ein Coaching-Angebot geht. Du sprichst sofort die Menschen an, die etwas in ihrem Leben verändern wollen. Die werfen einen genauen Blick auf deine Startseite und dein Angebot. 🙂

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Spare deinen Besuchern Zeit mit einfacher Navigation

Damit sie überhaupt zu den Details deines Angebots gelangen, müssen deine User erkennen können, wohin sie klicken müssen. Die Navigation ist eine der wichtigsten Funktionen auf deiner Website. Deine Besucher wollen sich nicht mit komplizierter Menüführung aufhalten. Sie wollen schnell ans Ziel.

Du kennst es ja bestimmt auch von dir selbst: wenn du dich nicht zurechtfindest, verlässt du die Website wieder und suchst wo anders nach der Lösung deines Problems. Das willst du für deine eigene Seite natürlich nicht, also halten wir die wichtigsten Punkte fest:

  • Menü nicht überladen. Maximal 5-7 Menüpunkte, max- 5-7 Unterseiten pro Punkt. Weniger ist mehr, solange die Navigation selbsterklärend bleibt.
  • Aktiven Menüpunkt in anderer Farbe: Damit man gleich weiß, wo man sich befindet.
  • Fixiertes Menü: bleibt beim Scrollen immer sichtbar und man kann schnell zu einer anderen Seite springen. Sollte dein Theme diese Funktion nicht hergeben, nutze einen Scroll up Button.
  • Buttons farblich hervorheben und für Links zu Angeboten, Buchung, Kontakt usw. nutzen
  • Interne Links im Text setzen.
  • Link-Text farblich hervorheben, damit sie im Text klar als Links erkennbar sind.
  • Kontaktmöglichkeit auf allen Unterseiten. Am besten auch noch in den Footer aufnehmen.

Überlade deine Startseite nicht

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber mir graut vor Websites wo alles blinkt und springt und man vor lauter Text in unterschiedlichen Schriften, Größen und Farben fast blind wird. Da vergeht es mir, wie man so schön sagt. Schwupps, bin ich wieder weg. 😉

Das wollen wir für deine eigene Website natürlich nicht. Also halte dich auch dabei an das Motto: Weniger ist mehr.  Vor allem was Hintergrund und Farben betrifft. Genügend Whitespace ist die klare Empfehlung. Das Auge muss sich zwischendurch immer wieder erholen.

Setze Akzente mit Farben – am besten 2-3 verschiedene, mit denen du Überschriften, Buttons und Links hervorhebst. Aber übertreibe es auch hier nicht und bleib dem Farbmuster der Startseite auch auf den Unterseiten treu.

Auch mit den Schriftarten solltest du es nicht übertreiben. Maximal 3 verschiedene Schriften, mehr brauchst du nicht. Setze auch diese mit Bedacht und einheitlich ein.

Räume deinen Angeboten Platz ein

Auch wenn du dich über jeden Besucher freust, über jene, die zu deinen Kund*innen werden, freust du dich noch mehr. 🙂 Dazu musst du aber klar zeigen, was du anbietest. Auch das gehört auf die Startseite.

Schaffe Platz für eine Übersicht deiner Angebote. Das kannst du beispielsweise mit Images (Foto, Grafik, Icons) für deine Angebote verwirklichen, die zu den Angebot-Details verlinken. Das lockert die Startseite auf und vor allem lässt sich auf einen Blick deine Angebotspalette erfassen.

Vergiss nicht auf die Call to Action

Diese „Aufforderungen zur Handlung“ verteilst du dezent über deine ganze Website, doch am wichtigsten sind sie auf der Startseite und den Angebotsseiten.

Eine einfache Form ist ein Button mit der Aufforderung, dich doch zu kontaktieren – verlinkt zur Kontaktseite. Oder ein Button zur Buchung, direkt mit deinem Buchungs-Tool verlinkt. Für die, die sich schon dafür entschieden haben, reicht ein Button „Kontakt“ oder „Buchen“.

Doch die meisten sind sich vielleicht noch nicht sicher und brauchen einfach noch eine Ermunterung. Für dein Angebot könnte ein CTA lauten: „Willst du auch endlich raus aus dem Hamsterrad? Dann buche jetzt mein XY Coaching.“ Einfach, ja. Aber definitiv wirksamer als „buchen“. Ein Beispiel für deinen aktuellen Blogbeitrag wäre: „Du hast noch einen Tipp? Dann schreib ihn mir gerne in die Kommentare.“

Wir Menschen lieben klare Anweisungen. 🙂

Fazit

Jetzt hast du einen guten Überblick, worauf du bei der Gestaltung deiner Homepage beachten solltest, um deine Besucher zu überzeugen. 🙂 Wenn du diese Tipps befolgst, bist du schon gut dabei. Und solange du deine Wunschkund*innen ansprichst und ihnen die Bedienung so leicht wie möglich machst, kann nichts mehr schiefgehen.

Fällt dir noch etwas ein? Dann schreib es mir doch in die Kommentare. 🙂

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