Selbstständig machen: Mein ganz persönlicher Erfahrungsbericht

Selbstständig machen - meine persönlichen Erfahrungen
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Endlich frei sein. Frei entscheiden, wann, wo und für bzw. mit wem ich arbeite. Das ist mein Ziel für meine Selbstständigkeit. Doch jetzt ist es schon zwei Jahre her seit ich mein Gewerbe (nebenberuflich) angemeldet habe und Ungeduld macht sich breit. Wann ist es endlich soweit? Wann kann ich endlich den ungeliebten Hauptjob hinter mir lassen? Über meine – sehr persönlichen – Erfahrungen und Gedanken berichte ich dir in diesem Artikel. Es ist nämlich nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen.

Wenn du im Hamsterrad feststeckst

Ich bin der Meinung, echte Freiheit erlangt man nur, wenn man aus dem Hamsterrad ausbricht und mit seinem eigenen Business sein Glück versucht. Denn nur, wenn du deine eigene Chefin bist, kannst du dich auch wirklich frei entfalten und deinen kreativen Ideen nachgehen.

Vor zwei Jahren bin ich nebenberuflich in die Selbstständigkeit gestartet. Weil ich einen ersten Schritt tun wollte, endlich aus dem ungeliebten Hauptjob ausbrechen zu können. Denn besagter Hauptjob zieht mich schon seit Jahren runter. In meiner schlimmsten Zeit war ich täglich schlecht gelaunt, hatte mit Depressionen zu kämpfen und nicht einmal sind die Türen geknallt. Ich habe mich immer wieder abgelenkt und mein Leben mit Hobbies und Ausbildungen bereichert und letztlich dann auch mit dem Start meines eigenen Business. Das lenkt ab und mir geht es psychisch wieder gut. Doch irgendwann reicht die Ablenkung nicht mehr. Ich will noch immer einfach nur raus.

Und so hadere ich jeden Tag damit, was ich machen könnte, um endlich aus dem Bürojob weg zu kommen und frei zu sein. Die finanzielle Sicherheit, die der Hauptjob gibt, ist mit einem Haus-Kredit und entsprechend hohen Fixkosten allerdings nach wie vor ein zu gewichtiges Argument, noch auszuhalten. Auch wenn ich am liebsten alles hinschmeißen würde.

Also arbeite ich täglich an meinem Business, an der Kundengewinnung, am Marketing und vor allem an mir selbst, um endlich genug Gewinn für den Sprung in die Vollzeit-Selbstständigkeit zu machen.

Nebenberuflich selbstständig als Grenzgang

Ich liebe einfach die Vorstellung, morgens aufzustehen und mit Freude in den Tag zu starten. Jeden Tag, nicht nur am Wochenende. Gemütlich zu starten, nach einer ausgiebigen Morgenroutine, und Pausen zu machen, wann mir danach ist und nicht wenn die Stechuhr es vorgibt. Einfach mal mittags laufen zu gehen oder Yoga zu machen, fixe Zeiten für Fortbildung einplanen zu können und mehr Zeit für Kundenprojekte zu haben, um in Ruhe daran arbeiten zu können. Vor allem: mehr Platz für meine Kreativität schaffen.

Dieser Traum lässt mich an meinem Business festhalten. Auch wenn die Realität als nebenberuflich Selbstständige noch anders aussieht: Morgens aufstehen und mit Meditation dafür sorgen, den Tag im Büro mit einem Lächeln zu überstehen, auch wenn es droht zu gefrieren. Die Zeit im Büro mit langweiligen Routinearbeiten verschwenden, anstatt an Projekten oder am eigenen Business zu arbeiten. Warten bis es endlich 16 Uhr ist und dann ab nach Hause und mit der echten Arbeit beginnen. Arbeit, die Spaß macht. Doch auch sie ginge mir nochmal leichter von der Hand, müsste ich als Morgenmensch nicht noch mehr Energie aufwenden, abends zu arbeiten. Entgegen meinem Rhythmus.

Immer vorwärts, auch wenn es schwierig wird

Mir fällt es nicht immer leicht, frohen Mutes zu sein. Der Geduldsfaden ist oft zum Zerreißen gespannt. Doch mein Traum ist so stark und fühlt sich so real an, da kann ich mich nicht einfach umdrehen und davon weggehen. Damit würde ich mich selbst betrügen, mein wahres Selbst verleugnen. Das geht für mich nicht mehr. Dafür bin ich schon zu weit gekommen, hab zu viel investiert. Also mache ich einen Schritt nach dem anderen.

Meine Arbeit mit meinen Kund*innen macht mir große Freude. Jetzt umso mehr, da ich mein Warum endlich für mich gefunden habe: Ich unterstütze Frauen dabei, sich ihren Traum von Freiheit mit ihrem eigenen Business zu erfüllen, indem ich ihnen helfe, online sichtbar zu werden. Eine eigene Website und ein Blog sind nur ein erster Schritt zur Sichtbarkeit. Ein erster Schritt in der Selbstständigkeit. Doch zur Selbstständigkeit gehört noch so viel mehr. Ohne stabilem Netzwerk ist es umso schwieriger. Deshalb war ein weiterer logischer Schritt, eine Facebook Gruppe zu gründen, mit dem Ziel, eine Community an selbstständigen Frauen aufzubauen, die sich gegenseitig unterstützen und inspirieren, um so erfolgreich ihr Business aufzubauen. Das spornt mich so an und bestärkt mich in meinem Tun. Mein Warum ist zu stark, als dass ich jetzt einfach aufgebe.

Du brauchst ein starkes Warum

Ein erfolgreiches Business aufzubauen, das geht nicht von heute auf morgen. Alle erfolgreichen Unternehmer*innen und Selbstständigen, die du täglich auf Instagram & Co verfolgst, sind auch nicht über Nacht so erfolgreich geworden. Meist steckt jahrelange Arbeit dahinter. Tausende Stunden, die man als Außenstehender nicht sieht. Darüber solltest du dir klar sein. Es ist nicht eben mal so Gewerbe anmelden und schon kommen die Kund*innen von alleine. Es kann Jahre dauern, bis du endlich von deinem Business leben kannst.

Deshalb brauchst du ein starkes Warum. Warum möchtest du dich selbstständig machen? Was spornt dich an und lässt dich durchhalten – wenn es sein muss auch mehrere Jahre? Woran glaubst du, wofür kämpfst du?

Nur ein starkes Warum und eine große Vision lassen dich durchhalten, wenn es mal nicht so läuft. Mein Warum basiert auf meinem höchsten Wert: Freiheit.

Ich lege dir ans Herz, dich mit deinen Werten und deinem Warum intensiv auseinanderzusetzen. Wenn du nicht nur ein Hobby betreibst, sondern ernsthaft ein erfolgreiches Business aufbauen willst, kommst du nicht an deinem Warum vorbei.

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Fokussiere dich auf deine Ziele

Schreibst du dir deine Ziele auf? Nicht? Dann solltest du das mal ausprobieren. Notiere deine Ziele für das kommende Jahr – und träume groß dabei. 🙂

Anhand der Jahresplanung und deiner Ziele kannst du nun die einzelnen Schritte hin zu deinem Ziel planen. Ich bin ein großer Fan von Quartalsplanungen. Das ist nicht so groß wie ein ganzes Jahr und für mich einfach greifbarer. In drei Monaten lässt sich auch sehr viel erreichen und die einzelnen Monate kannst du recht einfach planen, indem du dir deine Ziele in einzelnen Arbeitsschritte bzw. Meilensteine runterbrichst und diese dann für das Quartal planst. Ich breche das Ganze dann noch auf Monats-, Wochen- und Tagespläne in meinem Bullet Journal herunter. So vergesse ich nichts und vor allem: Ich behalte den Fokus.

Wir tendieren oft dazu, uns mit Aufgaben zuzudecken, die uns unseren Zielen nicht näherbringen und außerdem noch Energie rauben. Das verhindert eine gute Planung mit Fokus auf deine Ziele. Verzetteln adé. 🙂 Volle Kraft voraus für deine Träume.

Das war ein sehr persönlicher Einblick in meine Gefühlswelt, doch ich hoffe, damit anderen Frauen Mut zu machen und zu zeigen, dass sie mit dem Gefühls-Wirrwarr nicht alleine sind.  Das ist ganz normal, wenn man sich aus seiner Komfortzone rauslehnt. Wir müssen uns einfach nur an unsere Träume halten. Sie zeigen uns den Weg. Ich glaube daran, dass mein Traum von der erfolgreichen Selbstständigkeit und einem florierenden Online-Business in Erfüllung geht. Es ist keine Frage ob, sondern wann es soweit ist. Bis dahin mache ich das Beste aus dem Weg dorthin. 🙂

Wie geht es dir mit dem Thema selbstständig machen? Teile deine Erfahrungen und Tipps in den Kommentaren.

PS: Werde Teil meiner Community auf Facebook. Endlich erfolgreich selbstständig & sichtbar. Die Community für selbstständige Frauen, die sich gegenseitig inspirieren, anfeuern und vernetzen. Wir freuen uns auf dich! 🙂

2 Gedanken zu „Selbstständig machen: Mein ganz persönlicher Erfahrungsbericht“

  1. Ich bewundere dich. Wenn ich bei Instagram einen Hinweis auf deinen neuen Blogbeitrag sehe, frage ich mich immer wieder: Wie schafft sie es bloß? So konstant dranzubleiben? Ich bin erst seinen einem Jahr selbständig. In dieser Zeit habe ich gelernt, dass ich Prioritäten setzen muss und dass ich nicht alles alleine machen muss. Es ist vollkommen in Ordnung, dass ich mit bestimmtem Sachen mich nicht auskenne.
    Liebe Grüße,
    Maria

    1. Liebe Maria, vielen lieben Dank! Ich freue mich sehr über dein Kompliment. Ich schreib meine Blogbeiträge immer, sobald ich Zeit habe. Dadurch kann ich inzwischen immer auf ein paar Artikel in Reserve zugreifen. Deshalb kann ich die Intervalle auch gut einhalten. 🙂 Vielleicht hilft dir das auch? Ich finde es übrigens großartig, was du in nur einem Jahr (!) auf die Beine gestellt hast. Und ja: du musst nicht alles selber machen und auch nicht alles auf einmal. Prioritäten sind das A und O. 🙂 Ganz liebe Grüße, Kerstin

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